Sich wohlfühlen im eigenen Körper, sich spüren und sich so auch fotografieren lassen.  Boudoirfotografie ist sowohl für die Frau vor der Kamera als auch mich hinter der Kamera eine Herausforderung. Für mich dadurch, dass ich zwar schon super lange Menschen fotografiere, aber so intime Momente doch eher seltener vor meiner Kamera stattfinden. Klar, hat man ein Gespür für Formen und die Bewegungen, dennoch bewegt man sich bei dieser Art der Fotografie in eine persönliche Zone des Kunden, die einfach sehr nah und sehr fein ist. Hier das richtige Händchen für Licht, Blickwinkel, Ausdruck und Umgang mit der Kundin zu haben ist eine Kunst. Die Bilder sollen ja auch entspannt werden und im besten Fall Spaß machen. Jeder soll sich wohl in seiner Rolle fühlen. Die Herausforderung für die Kundin ist ganz klar, sich so offen, verletzlich und z.T. auch nackt zu zeigen. Das ist nicht jedermanns Sache. Die Chemie zwischen Kundin und Fotograf muss einfach stimmen. Umso schöner ist es dann, von sich selber sinnliche, natürliche und einfach mal ganz andere Bilder zu haben. Für sich. Für seinen Partner. Aber vor Allem für sich selber. Klar hat jeder seine kleinen Problemzonen und mag den ein oder anderen Teil an seinem Körper nicht so. Aber vielleicht zeigen einem diese Bilder auch einfach, wie schön man selber ist so wie man ist. In diesem Sinne…