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Vorab:
Dieser Post ist kein Bashing gegen die großen Webhoster, diese haben ihre Stärken. Geht es aber um Service und Performance, geht nichts über die spezialisierten Webhoster.

Was ist ein Webhoster

Ein Webhoster o. Hoster bzw. Webspace ist vereinfacht gesagt der Platz, auf dem die eigene Webseite liegt.
Hier werden alle Inhalte gespeichert und auch ausgeliefert, so dass jeder der z.B. die URL => www.juw-design.de in die Adresszeile eingibt
auch unsere Webseite angezeigt bekommt.

Wie funktioniert ein Webhoster

Eigentlich muss man hier bei dem Server (Webhoster/Hoster o. Webspace) anfangen, dieser liefert die Webseite aus, wenn jemand eine URL in die Adresszeile eingibt.

Schritt für Schritt:

  1. Im Browser wird eine URL in die Adresszeile eingegeben
  2. Der Browser stellt eine Anfrage an den jeweiligen Server
  3. Der Server gibt das Ok, denn die Webseite liegt dort und kann ausgeliefert werden
  4. Der Browser bekommt nun alle wichtigen Informationen die er benötigt, um die Seite darzustellen
  5. Es werden nun nach und nach alle Inhalte heruntergeladen (Reihenfolge frei erfunden)
    1. Bilder
    2. Texte
    3. Scripte
    4. CSS Dateien
    5. usw
  6. Wenn alles fertig geladen wurde (und dies sollte schnell gehen) sehen wir die Webseite

Warum sind Webhoster preislich so unterschiedlich?

Je nachdem wo man seine Webseite hostet, werden verschiedene Technologien verwendet bzw. angeboten um eine Webseite auszuliefern (stark vereinfacht beschrieben):

  • http/1.1 – http/2 (Erklärung siehe unten)
  • Shared Hosting
  • vServer o. Dedicated Server o. Managed Server

Wenn wir nach Webhostern suchen, landen wir meist bei diesen Anbietern:

  • STRATO (Mutterkonzern United Internet)
  • 1&1 (Mutterkonzern United Internet)
  • DomainFactory (Mutterkonzern GoDaddy)
  • Host Europe (Mutterkonzern GoDaddy)

Diese sind billig und der Service meist solide ….

Kleinere Anbieter wären z.B. :

  • webgo
  • Alfahosting
  • ALL-INKL

Das billigste Webhosting ist immer noch das Shared Hosting, hier teilt sich die Webseite die Ressourcen mit sehr vielen anderen Webseiten gleichzeitig.
Dies bedeutet, dass zu Stoßzeiten jede dieser Webseiten signifikant langsamer werden wird da die Ressourcen (also der Speicherplatz und Arbeitsspeicher der Server) begrenzt ist.

Teurer aber um Welten besser ist der vServer o. dedicated Server o. Managed Server (über jeden einzelnen Begriff könnte man einen Post erstellen). Hier teilt man sich die
Ressourcen NICHT mit anderen Webseiten, sondern hat fest zugewiesene Ressourcen, die nur für die eigene Webseite da sind. So ist sichergestellt, dass die Seite in jedem Fall performant bleibt.

Zusätzlich bietet sich noch die Option SSD oder HDD an. Eine SSD (Solid State Disk) ist sehr viel schneller da sie im Gegensatz zu einer HDD (Hard Drive Disc) keine beweglichen Teile hat.
Um Daten von einer HD auszulesen bewegt sich, wie zb. bei einem Schallplattenspieler, ein kleiner Arm “auf” einer Scheibe hin und her …
Dadurch ergibt sich natürlich eine gewisse Latenz, welche es bei einer SSD nicht gibt!!

Wir sehen also, die Technologien bzw. die Art des Hostings machen den massiven Preisunterschied aus:

  • Shared Hosting – SSD o. HD (Ressourcen teilen um ein günstigen Preis zu erhalten)
  • vServer o. dedicated Server o. Managed Server – SSD o. HD (Ressourcen aufteilen und fest zuweisen)

Mit den günstigen Webhosting-Paketen verdienen sich die “Billig” Hoster also eine goldene Nase, denn hier liegen auf einem Server gerne einmal 500 Webseiten.
Diese teilen sich die Ressourcen und der Hoster muss nur wenige Server warten.

Kurz erklärt:

Noch kurz eine kleine Erläuterung zu dem genannten http/1.1 und http/2, es ist besser einen Webhoster bzw. Paket zu wählen, welches http/2 beinhaltet.
( Quelle HTTP 1.1 + HTTP/2 Erläuterung => https://www.chip.de/artikel/HTTP_2-Der-neue-Web-Standard_139963048.html )

HTTP 1.1 bremst das Internet aus
Es ist höchste Zeit für ein neues HTTP-Protokoll. Die Probleme der Version 1.1 liegen tief und beginnen im Zusammenspiel mit dem Transmission Control Protocol. TCP bestimmt, wie Datenpakete verschickt werden. Es hat Mechanismen, um verlorene Datenpakete zu ersetzen und auf Engpässe zu reagieren, etwa wenn ein Router überlastet ist und viele Pakete verwirft. Das Transport-Protokoll funktioniert dann am besten, wenn Browser und Server nur eine TCP-Verbindung aufbauen und und diese ständig mit Daten füllen. In der Praxis der Web-Kommunikation aber macht HTTP 1.1 unnötig viele TCP-Verbindungen auf. Schuld daran ist ein zu simples Kommunikations-Schema: Browser fragt – Server antwortet. Nach diesem Schema fordert der Browser zunächst mit einem GET-Befehl die zentrale HTML-Datei an, und der Server sendet sie ihm zu. Danach analysiert er das HTML-Dokument und verlangt alle weiteren Files, auf die der Code verweist. Das sind zunächst die Style Sheets und die Skripte, denn in ihnen stecken die für den Aufbau der Webseite wichtigen Informationen. Erst danach folgen Bilder, Banner, Icons, Fonts und Videos. Damit alles möglichst schnell geht, öffnet der Browser bis zu acht weitere parallele TCP-Verbindungen, um die durchschnittlich 120 Objekte auf den Rechner zu laden – für jedes Objekt legt er eine Verbindung an und sendet dann den GET-Befehl.

HTTP/2-Protokoll mit Push-Option
Die neue Version des HTTP-Protokolls will die Schwächen der Ver­sion 1.1 ausbessern. Dazu stellt sie die Kommunikation zwischen Browsern und Servern auf eine neue Grundlage: Ist eine Verbindung zustande gekommen, darf der Server selbstständig Inhalte zum Browser schicken. Dieser Server-Push optimiert nicht nur die Aktualisierung schon geladener Webseiten, er beschleunigt auch den erstmaligen Aufbau. HTTP/2 beginnt die Datenübertragung zwar wie 1.1 mit einer TCP-Verbindung, doch dann ist alles anders: HTTP/2 wickelt den gesamten Datenverkehr über diese eine Verbindung ab. Dank Server-Push muss der Browser nicht mehr herausfinden, welche Skripte und Style Sheets er noch anfragen muss, der Server schickt sie unaufgefordert hinterher. Das reduziert die Anzahl der Round Trips und eliminiert dank Multiplexing Head-of-Line Blocking: Der Browser kann neue Anfragen schon abschicken, während der Server noch Datenpakete an den Browser sendet. Multiplexing funktioniert in HTTP/2, weil das neue Protokoll um die Datenpakete herum eine Struktur definiert. Das kennt HTTP 1.1 nicht: Jedes Paket hat einen Header in Textform, gefolgt von einem Body mit dem Inhalt.

HTTP/2 baut nur eine Verbindung auf, durch die möglichst pausenlos Daten fließen. Zu dem Zweck dürfen Browser und Server innerhalb der Verbindung beliebig viele Streams öffnen und darüber Nachrichten gleichzeitig hin und her senden. Streams übertragen entweder einen Dateityp oder sogar eine Datei. Jeder Stream bekommt eine Nummer zur Identifizierung, sodass Daten aus verschiedenen Streams vom Server auch durcheinander gesendet werden können. Der Browser setzt sie dann wieder richtig zusammen.

Und wo Hosten wir unsere Webseite?

Wir sind bei https://raidboxes.de/ (Affiliate-Link), da es sich hier um das sogenannte Managed Hosting handelt und wir mit dem Service sehr zufrieden sind.
Zusätzlich ist es ein Webhoster, welcher sich auf WordPress spezialisiert hat, dazu gehören:

  • Sicherheit
  • Performance
  • Updates
  • Caching

Empfehlen können wir aber ebenfalls: