Neues Jahr, neue Themen.

Ab sofort möchten wir euch auch im Bereich Webdesign mehr Infos und Wissen weitergeben und befüllen daher den Blog ab sofort auch mit technischen Themen.
Und was liegt da natürlich nahe: klar, WordPress und seine Themes.

Jetzt habe ich WordPress, aber was ist denn nun ein Theme?

Sehr gut, der erste Schritt ist getan, WordPress ist installiert! Nun ist es an der Zeit sich für das Design der Webseite zu entscheiden. Hierfür gibt es jede Menge vorgebaute Designs in allen Geschmacksrichtungen, sogg. Themes oder auch Templates genannt.

Ein Theme/Template stellt das Grundgerüst der Webseite zur Verfügung, dazu zählen:

  • Schriftarten
  • Schrifttypen (Überschrift usw.)
  • Abstände
  • Farben
  • Layout
  • usw.

Nun stellt sich natürlich die Frage, was ist ein Layout?

Eigentlich ist das ganz einfach zu erklären => man nehme eine Zeitung o. Zeitschrift in die Hand, nun sieht man sich diese an und sieht … das LAYOUT!
Also: wo ist welche Textbox, wo ist ein Bild, wo eine Überschrift. Genau so verhält es sich mit einer Webseite, nur das es hier noch viel mehr Punkte zu beachten gibt. Da es glücklicherweise und leider sehr viele Geräte gibt – (Mobile/Tablet/Desktop).

Zusammenfassung

Ein Theme oder auch Template/Vorlage gennant, liefert das Layout der Webseite, welches wiederum Schriftarten, Farben, Abstände uvm. beinhaltet.
Entscheide ich mich für ein Theme, entscheide ich mich also für das Layoutdesign und die allgemeine Darstellung meiner Webseite.

Nach der Installation und Einrichtung von WordPress ist dies also der wichtigste Schritt, welcher nicht unbedacht erledigt werden sollte.

Dieser Screenshot zeigt die „rohe“ WordPress Installation.

In diesem Screenshot sieht man in der linken Spalte mehr Funktionen, die mit Installation eines Themes hinzukommen (natürlich ganz abhängig vom gewählten Theme).

Individuelles Theme oder Fertiges, wo liegen die Unterschiede?

Ein fertiges Design kann für den Anfang wunderbar sein, da es nicht viel Zeit kostet und so relativ schnell eine fertige Webseite zu Stande kommt.

Vorteile:

  • schnell eingerichtet und mit vordefinierten Layouts befüllbar
  • einfach zu Bedienen

Nachteile:

  • eingeschränkt in den Möglichkeiten
  • langsam (nicht immer, später mehr dazu)
  • oft mit Funktionen überladen, die ich vielleicht nicht benötige
  • schwierig zu Programmieren

Ein individuell entwickeltes Design hebt sich komplett ab, da es sich nach den Wünschen, Vorlieben und den technischen Anforderungen richtet.

Vorteile:

  • einfach zu Bedienen
  • schnell
  • sicher
  • erweiterbar

Nachteile:

  • aufwändig in der Entwicklung, somit kostenintensiver

Funktionen des Themes

Das Praktischste, neben dem fertigen Layout, sind aber die mitgelieferten Funktionen der verschiedensten Themes.
Im Grunde gibt es für verschiedenste Anwendungsfälle fertige Komponenten u.a:

  • Galerien für Bilder
  • Zitatboxen
  • Kontaktformulare
  • Slider
  • usw.

Allerdings kann das auch ein gewaltiger Nachteil sein, denn wenn ein Theme 50 o. mehr Komponenten beinhaltet, steht dahinter auch ein großer Programmieraufwand.
Und wie bei allen Dingen, können hier Fehler passieren und zusätzlich wird das gesamte System (WordPress) verlangsamt.

Wie finde ich das richtige Theme?

Das richtige und am besten kostenpflichtige Theme zu finden ist nicht immer leicht, da es eine riesige Auswahl gibt.
Leider sind selbst die kostenpflichtigen Themes kein Garant für Qualität, deswegen ist es wichtig hier immer auf die Kommentare und vor allem Probleme der anderen Nutzen zu schauen. So erhält man sehr schnell einen Eindruck und kann so unnötigen Kosten vorbeugen. Nicht zu verachten ist auch die Update Historie. Ein sicheres Template sollte regelmäßige Updates erhalten um mögliche Sicherheitslücken (z.B. durch Updates von WordPress selbst) zu schließen.

Ganz wichtig ist ebenfalls darauf zu achten, dass das Theme einen so genannten „PageBuilder, PageCreator, Drag and Drop Builder“ beinhaltet.
So kann man auf sehr viele Layouts zugreifen und benötigt keine Programmierkenntnisse!

Hier einmal ein paar Beispiele für gute Themes :

Vorsicht ist auch bei etwas älteren Themes geboten, da hier oft „[Shortcodes] INHALT [/Shortcodes]“ verwendet werden, mit denen dann das „Layout“ gebaut wird. Wir können davon nur abraten, da diese Art der „Entwicklung/Erstellung“ sehr kompliziert ist.

Vorsicht bei kostenlosen Themes

Ganz einfach => bitte kein kostenloses Theme nutzen.

Ausnahmen sind die Themes direkt von WordPress, z.B.:

  • Twenty Nineteen

Es ist ganz klar, dass ein kostenloses Theme oft (nicht immer) nicht weiterentwickelt wird und somit nicht immer sicher ist und zu 100% kompatibel zu WordPress bleibt!

Hast du Fragen zu dem Thema? Wir freuen uns auf deine Nachricht und hoffen, dass dieser Eintrag eine kleine Hilfestellung für das Thema „WordPress Theme finden“ ist.