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Wer ist der richtige für den Job!?

Ein kleiner Leitfaden um den für sich passenden Entwickler/In o. Designer/In zu finden (der Einfachheit halber nutzen wir ab sofort nur den männlichen Artikel, gemeint sind aber alle EntwicklerInnen und DesignerInnen).
Wie so oft gibt es für jeden Topf auch einen Deckel. In unseren diversen Jahren an Berufserfahrung haben wir schon dem ein oder anderen Kunden „aus der Patsche“ geholfen, Fehler gefixt und Webseiten zu Ende gebaut.

Warum verstehen sich manchmal Kunde und Entwickler nicht und brechen ein Projekt ab oder sehen sich gar vor Gericht wieder?

Damit es gar nicht so weit kommt, möchten wir euch hier ein paar Tipps und Hinweise geben, die es bei der Suche nach „dem“ Entwickler/Designer zu beachten gibt.

Und wenn es doch einmal in die Hose geht, sind wir da um zu helfen! Einfach melden und wir finden sicherlich gemeinsam eine Lösung 🙂

Gibt es denn wirklich Unterschiede?

Auf jeden Fall, jeder Entwickler o. auch Designer hat seinen eigenen Workflow – vom Geschmack oder Style brauchen wir ja gar nicht erst anfangen (im positiven)!

Zum Glück gibt sehr viel Auswahl auf dem Markt, deswegen hat man die Qual der Wahl … im positiven wie im negativen!

Wichtig ist, dass man sich wirklich versteht und sowohl als Kunde und ebenso als Dienstleister nicht das Gefühl hat irgendwie missverstanden zu werden. Das fängt bei der Art der Kommunikation und des Kanals an. Hier sollte stets ein Konsens gefunden werden und natürlich ist auch das gute alte Telefon manchmal Retter in der Not bei blöd ausgedrückten oder falsch verstandenen Angaben oder Wünschen.

Uns ist es ebenfalls schon passiert und das ist auch gar nicht schlimm, aber man kommt einfach auf keinen grünen Zweig 😅

Der Kunde erzählt etwas vom Mond und bei uns kommt nur an, dass es doch bitte so sein soll wie auf dem Mars (was auch immer wir damit meinen, es geht im Grunde nur um den Vergleich) … dann ist es manchmal einfach besser zu sagen :

War schön, aber geht auch besser! Rechne ab, was du bisher gearbeitet hast und gib mir alle Infos, damit ich zu einem Anderen gehen kann!

Ist das nun ein Versagen? Nein, nicht zwingend! Manchmal passt es einfach nicht, da kann man noch so gut sein, oder sich perfekt vorbereitet haben 🤷‍♀️🤷‍♂️
Damit sowohl Du als auch der Entwickler sich aber diese Schleife und Zeit sparen kann, gibt es paar kleine Hilfen, die man vor dem Projektstart beachten sollte.

Bevor du loslegst:

Mach dir Gedanken zu deinem Projekt, dazu zählen:

  • Was brauche ich überhaupt?
  • Was sind meine Ziele?
  • Welches Budget habe ich?
  • Welche Konkurrenten habe ich und wie haben diese ihre Seiten gestaltet?
  • Kann ich etwas besser machen?
  • Was gefällt mir an einer anderen Seite und was nicht? Und warum?
  • Möchte ich selbst Inhalte bearbeiten können?
  • Brauche in einen Blog?
  • Brauchen ich einen Shop? Falls ja, wie soll dieser aufgebaut sein?

Mehr Fragen dazu findest du in unserem Webseiten Briefing.

Leitfaden Punkt 1: Webauftritt checken

Achte stets auf den Auftritt des potentiellen Entwicklers/In :

  • Wie sieht die Webseite aus? Ist sie schnell?
  • Wie beschreibt er sich und seine Arbeitsweise?
  • Gibt es Bilder von ihm?
  • Gefällt dir sein Design? Gibt es Referenz Projekte? Wenn ja, wie sehen diese aus?
  • Gibt es informative Blogbeiträge zu verschiedenen Themen? Ist er up to date?
  • Funktionalität der Webseite ( Fehler usw. )
    • Wenn die Webseite, des Entwicklers o. Designers, schon nicht deinem Geschmack entspricht oder er womöglich gar keine eigene Seite hat … dann lass es!

Leitfaden Punkt 2: Informationen sammeln

Schreibe in einer E-Mail alle notwendigen Informationen zusammen, aber bitte gut gegliedert ✌️
Bringe Struktur in dein Projekt:

  • Anforderungen
  • Technisch
  • Design
  • Erwartungen
  • Ziele
  • Ähnliche Webseiten o. Inhalte die dir besonders gut gefallen
  • Was geht gar nicht, bring auf den Punkt was für dich überhaupt nicht in Frage kommt

So hat man als Entwickler o. Designer die Möglichkeit sich gut vorzubereiten und kann das Ganze sehr gut einschätzen.
Fragen und Anregungen kommen sowieso mehr als genug (und wenn nicht: Finger weg!).

Leitfaden Punkt 2.1: Schlau machen

Mach dich schlau, ließ Artikel zu aktuellen Trends im Web:

Leitfaden Punkt 3: Kommunikation

Am besten ist es nicht alles per Mail zu besprechen, hier kann es zu Missverständnissen kommen die später sehr teuer werden.
Deswegen:

  • Anrufen lassen (oder nach dem ersten Mailkontakt selber anrufen)
  • Fragen bereithalten
  • Wie werden bestimmte Dinge umgesetzt?
  • Was passiert wenn es zu Problemen kommt?
  • Welche Art des Angebots gibt es? (Pauschal oder Stundenbasis)
  • Beide sind gut, wenn sie realistisch sind. (Infos hierzu: was kostet eine Webseite)
  • Kann ich Inhalte der Seite selbst bearbeiten?
  • Wie sieht es mit Updates aus, welche Plugin’s werden gestellt?
  • Wer kauft nötige PlugIn’s oder Themes?
  • Wir empfehlen diese selbst zu kaufen, da hier dann die Abrechnung und die Wartung durch den Kunden einfacher ist.
  • Es hilft gar nichts, wenn der Entwickler o. Designer PlugIn’s verwendet die keine Updates (wegen fehlender Lizenzen) erhalten …

Leitfaden Punkt 4: Bauchgefühl

Höre auf deinen Bauch, wenn du das Gefühl hast einfach nur “bequatscht” zu werden, beendest du das Gespräch und wendest dich dem Nächsten zu.
Es kommt leider zu oft vor, dass man eine 4 oder 5 stellige Summe bezahlt und die gelieferte Seite ist nicht einmal 1/3 davon Wert.

Deswegen ist es so wichtig sich vorher Gedanken zu machen und einige Fragen zu stellen (lieber 2 zu viel als die eine Wichtige zu wenig), dann merkt man sehr schnell wie gut sich das gegenüber wirklich auskennt. Und nein, ein Blog muss nicht auf einer extra Domain liegen, weil das Theme “so etwas” nicht darstellen kann ….neineinfach nein 👎

Leitfaden Punkt 5: schriftliches Angebot

Bitte immer ein schriftliches Angebot anfordern, eine E-Mail mit nur wenigen Infos sollte nicht als Angebot angesehen werden.

Wenn es nun zu einem Angebot kommt, sollte dieses genau geprüft werden:

  • Welche Dienstleistungen sind inkludiert und welche nicht?
  • Gibt es AGB’s, sollten diese ebenfalls angesehen werden!
  • Gibt es eine Anzahlung?
  • Welche Rechte und Pflichten haben beide Parteien?
  • Wie ist der Workflow ab Auftragserteilung geplant?
  • Gibt es einen Zeitplan?
  • Und was muss ich als Kunde noch tun bzw. beisteuern?

Was gibt es noch zu beachten? Entwickler = Designer o. umgekehrt?

Wenn ich eine professionelle Webseite haben möchte, mit allerlei speziellen Funktionen benötige ich meist einen Entwickler!

Klar kann man sehr viele Dinge auch mit PlugIn‘s ermöglichen, allerdings ist es auch eine Performance und Sicherheitsfrage, denn wenn z.B. ein Webshop mit Woocommerce umgesetzt wird und dabei über 48 PlugIn‘s für die einfachsten Funktionen verwendet werden, muss man sich schon Fragen was das Ganze soll …
Allein die Geschwindigkeit und die Sicherheit leiden unter zu vielen PlugIns enorm.

Also ist es nun so -> Entwickler = Designer ?

Nein und das ist auch gut so und überhaupt nicht schlimm! 😅 Hier muss man eben ganz genau abwägen, was genau benötigt wird und von dem Designer o. Entwickler eine klare Einschätzung verlangen -> Was kann geleistet werden und was nicht. Es spricht ja auch überhaupt nichts dagegen, sich Unterstützung, sowohl in der Entwicklung als auch beim Design zu holen!
By the way: das Gleiche gilt übrigens für Fotos und Texte – sowohl mit Hinsicht auf Professionalität, Seriosität als auch die SEO-Optimierung.